13Jul

Arbeitsagentur bestätigt: Niedersächsische Werkstätten sind erfolgreich

Die jüngsten Statistiken der Regionaldirektion Niedersachsen der Bundesagentur für Arbeit zeigen eine stetige Zunahme an Vermittlungs- und Übergangserfolgen in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Übersicht über die Entwicklung der vier Jahre von 2008 bis 2011 finden Sie hier.

In ihrer Datensammlung vom April 2012 hebt die Arbeitsagentur hervor, dass die niedersächsischen Werkstattträger wachsende Erfolge dabei haben, den bei ihnen Beschäftigten neue Chancen für eine Arbeit außerhalb der Werkstätten zu ermöglichen. Bei einer Arbeitslosenquote von 6,6 % (Juni 2012) und einer Unterbeschäftigungsquote von 8,8 % erfordert der Übergang von Beschäftigten aus den Werkstätten besondere Anstrengungen, viel Ideenreichtum und den Einsatz von speziellem Fachpersonal als Integrationsexperten.

In einer Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit wird darauf hingewiesen, dass der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt an der schwerbehinderten Arbeitnehmerschaft vorbeigehe:

Entgegen dem Trend stieg die Zahl der arbeitslosen Schwerbehinderten in Südniedersachsen um 30 bzw. 4,8 % auf 663 an. Da das Risiko einer Schwerbehinderung mit fortschreitendem Alter steigt, haben viele Betroffene bei der Arbeitsuche nicht nur mit nach wie vor existierenden Vorbehalten bezüglich ihres Handicaps zu kämpfen, sondern auch mit der Zurückhaltung bei der Einstellung älterer Arbeitnehmer.“

Unter diesen Bedingungen ist die langsam aber stetige Zunahme von Übergängen aus den niedersächsischen Werkstätten in den allgemeinen Arbeitsmarkt als besonderer Erfolg zu werten. Daran hat das Budget für Arbeit einen ganz wichtigen Anteil: Im April 2012 waren 39 frühere Beschäftigte durch das Budget für Arbeit in regulären Arbeitsverhältnissen angestellt. (67|2012)

Abb.: Arbeitslosenquote in Niedersachsen; Stand April 2012

Arbeitsmarkt, Bundesanstalt für Arbeit, Vermittlungen, Übergänge, Übergang

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13. Juli 2012 // Praxis und Konzepte, Politik