07Nov

Werkstätten in Niedersachsen: Aktiv.Erfolgreich.Mitgestalten

Der diesjährige Fachtag der LAG:WfbM stand ganz im Zeichen der Umsetzung des Gesetzes zum UNO-Übereinkommen über die Rechte behinderter Menschen und der Weiterentwicklung der Werkstätten in Niedersachsen auf der Grundlage des LAG:WfbM-Positionspapieres.

Das Fachtags-Programm finden Sie hier.

Mit großer Freude konnte der LAG:WfbM-Geschäftsführer Bernhard Lengl die 300 Teilnehmer des Fachtages begrüßen, darunter 50 Menschen mit Behinderung aus Werkstätten. Neben vielen Vertretern aus Verbänden der Behindertenhilfe bis hin zum Sport nahmen auch 5 Mitglieder des Sozial- wie auch des Wirtschaftsausschusses im Landtag und viele Mitglieder der Fachkommission Inklusion am Fachtag teil.

Die Begrüßungsrede können Sie hier nachlesen.

In ihrem Gastvortrag „Unser Weg zu einem inklusiven Niedersachsen“ beschrieb die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt wichtige Bausteine des Landes, um dem Ziel der Inklusion näher zu kommen.

Den Vortrag von Frau Rundt finden Sie hier.

In einer regen Plenumsdiskussion mit der Sozialministerin wurden viele Themen wie zum Beispiel Tagesförderstätten, inklusive Kommunen, Budget für Arbeit, Abschlüsse der Beruflichen Bildung, Finanzierung der LAG Werkstatträte und Inklusion als gesamtgesellschaftliche Aufgabe angesprochen.

Die sich anschließenden 5 Kurz-Berichte gaben einen Einblick in die bisherige Arbeit der LAG:WfbM-Arbeitsgruppen zur Umsetzung des LAG:WfbM-Positionspapiers „Weiterentwicklung der Werkstätten in Niedersachsen“. Die Arbeitsgruppen setzen ihre Arbeit nach dem Fachtag entsprechend fort.

Die schriftlichen Kurz-Berichte finden Sie hier.

In seinem Einführungsstatement beschrieb Karl Finke, Beauftragter der niedersächsischen Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderung, „Ziele des Aktionsplans zur Einbeziehung beeinträchtigter Menschen in Arbeit und Gesellschaft“.

Den Rede-Beitrag von Herrn Finke können Sie hier lesen.

Die sich daran anschließende Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft, Gewerkschaft, Ministerium und Verbänden erbrachte neben zum Teil recht gegensätzlichen Positionen auch Absprachen zu gemeinsamen zukünftigen Gesprächen der LAG:WfbM mit Wirtschaft und Gewerkschaften.

Bereichert und abgerundet wurde der Fachtag neben Info-Roll-ups des Sozialministeriums zur Fachkommission Inklusion durch 14 niedersächsische Werkstätten, die innovative Projekte in den Themenbereichen Kommunikation, Qualifizierung/Berufliche Bildung, Übergänge sowie Werkstatträte/Menschen mit Beeinträchtigung im Rahmen einer Ausstellung vorstellten.

Zum Schluss zog Holger Knoop als stellvertretender LAG-Vorsitzender ein erstes Resümee des Fachtages und verabschiedete die Tagungs-Teilnehmer.
Sein Schlusswort lesen Sie hier.

Insgesamt hat der Fachtag eine ganze Reihe von Ideen und Impulsen zur Weiterarbeit auf dem Weg zur Inklusion sowie auch Anregungen zur Diskussion geliefert.

 

Bildleiste:

Foto 1: Sozialministerin Cornelia Rundt und LAG:WfbM-Vorsitzender Detlef Springmann

Foto 2: Karl Finke, Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen in Niedersachsen

Foto 3: Teilnehmer der Podiumsdiskussion am Fachtag-Nachmittag

alle Fotos: Elke Franzen, Lebenshilfe Braunschweig gemeinnützige GmbH

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7. November 2013 // Politik, Werkstatträte, Mitglieder