01Feb

Erhöhung der Ausgleichsabgabe ab 2016

Zum 1.1.2016 wird die Ausgleichsabgabe aufgrund der in § 77 Abs. 3 SGV IX geregelten Anpassungsvorschrift erhöht.

Diese Erhöhung erfolgt automatisch, wenn sich die Bezugsgröße gemäß § 18 Abs. 1 SGB IV seit der letzten Neubestimmung der Beträge der Ausgleichsabgabe um wenigstens 10 % erhöht hat.

Die letzte Erhöhung erfolgte zum 01. Januar 2012. Da eine entsprechende Erhöhung der Bezugsgröße zum 01. Januar 2016 erfolgt, steigen die Beiträge der Ausgleichsabgabe von

290,00 € auf 320,00 € (Erfüllungsquote von 0 % bis unter 2 %)
200,00 € auf 220,00 € (Erfüllungsquote von 2 % bis unter 3 %)
115,00 € auf 125,00 € (Erfüllungsquote 3 % bis unter 5 %).

Die Erhöhung gilt für alle Pflichtplätze, die ab dem 01. Januar 2016 unbesetzt sind. Die Ausgleichsabgabe für das Jahr 2016 ist bis spätestens 31. März 2017 zu entrichten.

Damit wirkt die Erhöhung erst im Jahr 2017. Für die Ausgleichsabgabe, die im Jahr 2016 für das Jahr 2015 zu entrichten ist, gelten noch die alten Sätze.

Ausgleichsabgabe 2016

Unbesetzte Pflichtplätze
1. Februar 2016 // Recht