07Mai

AfD diskriminiert Menschen mit Behinderung

AfD diskriminiert Menschen mit Behinderung

LAG:WfbM ruft zur Wachsamkeit für Menschlichkeit auf

Die LAG:WfbM Niedersachsen ist entsetzt über eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion. Damit werden Menschen mit Behinderung und Menschen mit Migrationshintergrund diskriminiert.

Die AfD-Fraktion erkundigt sich vordergründig nach der Zahl behinderter Menschen in Deutschland, suggeriert dabei jedoch in bösartiger Weise einen abwegigen Zusammenhang von Inzucht, behinderten Kindern und Migrantinnen und Migranten.

Es vermittelt sich darüber hinaus die Grundhaltung, Behinderung sei ein zu vermeidendes Übel.
Die Anfrage der AfD-Fraktion erinnert damit an die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde und sie zu Hunderttausenden Opfer des Nationalsozialismus wurden.

Wir rufen die Bevölkerung auf, wachsam zu sein und sich entschlossen gegen diese unerträgliche Menschen- und Lebensfeindlichkeit zu stellen. Wir sagen „Nein“ zu jeder Abwertung von Menschen mit Behinderung und zu jeglicher Form des Rassismus. Ideologien der Ungleichwertigkeit menschlichen Lebens haben keinen Platz in diesem Land.

Als Reaktion auf die Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion haben 18 Verbände eine Großanzeige "Es geht uns alle an: Wachsam sein für Menschlichkeit" in der FAZ vom 22.4.2018 unterzeichnet.

Die LAG:WfbM Niedersachsen stellt sich hinter diese Groß-Anzeige, die Anzeige lesen Sie hier.

Die Antwort der Bundesregierung auf die AfD-Anfrage finden Sie hier.

Die LAG:WfbM Niedersachsen ruft insbesondere ihre Mitglieder auf, solchen wie von der AfD geäußerten Geisteshaltungen immer aktiv entgegenzutreten.

7. Mai 2018 // News, Politik, Werkstatträte