26Jul

Budget für Arbeit Niedersachsen

Neues Budget für Arbeit in Niedersachsen ab 01.07.2017

Das bisherige Budget für Arbeit Niedersachsen wurde auf der Grundlage des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) weiterentwickelt und in dieser neuen Form mit verbesserten Rahmenbedingungen in Niedersachsen vorgezogen ab dem 01.07.2017 in Kraft gesetzt. Das Budget für Arbeit setzt sich zusammen aus einem Lohnkostenzuschuss an Arbeitgeber von bis zu 75 % des regelmäßig ortsüblich/tariflich gezahlten Arbeitsentgeltes im Rahmen eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses für Menschen mit Behinderung und einem finanziellen Ausgleich für die wegen der Behinderung erforderliche Anleitung und Begleitung am Arbeitsplatz. Das Budget beantragen können Menschen mit Behinderung, die Anspruch auf Leistungen im Arbeitsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) oder bei einem anderen Leistungsanbieter haben.

Das Budget für Arbeit stellt eine wichtige Auswahl- und Gestaltungsmöglichkeit zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt dar. Mit dem ab 01.07.2017 verbessert ausgestatteten Budget für Arbeit wird die Erwartung verbunden, dass weitere Anreize geschaffen wurden, damit sich der allgemeine Arbeitsmarkt mehr als bisher der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von Menschen mit Behinderung öffnet und spürbar mehr Budgets als bisher realisiert werden können.

Weiterer wichtiger Teil der Erwartung ist vor allem, dass insbesondere öffentliche Arbeitgeber jetzt auch das Budget für Arbeit nutzen und Menschen mit Behinderung sozialversicherungspflichtig beschäftigen.

Die Regelungen zum Budget für Arbeit in Niedersachsen ab dem 01.07.2017 finden Sie hier.

Die offizielle Presse-Information zum Budget für Arbeit in Niedersachsen lesen Sie hier.

26. Juli 2017 // News, Praxis und Konzepte, Politik, Recht, Werkstatträte